In meinen Arbeiten beschäftige ich mich mit dem Thema der Grenze. Dabei denke ich Grenze nicht als Trennlinie, sondern als einen dreidimensionalen Raum, einen Zwischenraum, in dem alles möglich ist. Eine Utopie wird geschaffen. Das Dazwischen wird ermächtigt und entzieht der Grenze ihren Sinn bis sie sich selbst zerstört. Es entsteht Platz für etwas Neues. Geschlechter, Vorhänge, Gegensätze, Orte, die Anfang und Ende zugleich in sich vereinen, das Fremde und Bekannte in immer wiederkehrenden Interdependenzen - zuvor eine Abgrenzung markierend - werden obsolet und lösen sich auf. Diese Termini sind Teil eines gesellschaftlichen Konstrukts mit dem ich mich in meinen Arbeiten auseinander setze und die ich versuche zu hinterfragen und herauszufordern