In meinen Arbeiten beschäftige ich mich mit dem Thema der Grenze. Dabei denke ich Grenze nicht als Trennlinie, sondern als einen dreidimensionalen Raum, einen Zwischenraum, in dem alles möglich ist: Geschlechter, Vorhänge, Gegensätze, Orte, die Anfang und Ende zugleich in sich vereinen, das Fremde und Bekannte in immer wiederkehrenden Interdependenzen. Humor und Ironie mischen sich dazwischen. Es ist ein Spiel mit einer Rolle: etwas behauptet etwas anderes zu sein als es eigentlich ist, Imitation und Täuschung spielen mit den Erwartungen des Publikums. Es geht um die Probe und den Moment des Scheiterns, wobei der Höhepunkt immer wieder ausbleibt.